Dem Riesenbärenklau an den Kragen gegangen

Riesenbärenklau in "voller Pracht"

In der Stadt Fürth wurde heuer an 8 verschiedenen Standorten dem Riesenbärenklau zu Leibe gerückt. Diese Pflanze kommt ursprünglich aus dem Kaukasus. Sie wurde in den 1980er Jahren als Gartenstaude eingeführt und breitet sich seitdem vor allem entlang von Bächen und Flüssen aus. Dort wo sie wächst, verdrängt sie die heimischen Pflanzen. Beim Ausgraben der Wurzeln - nur dadurch kann die Staude bekämpft werden - ist besondere Vorsicht angesagt: Der Pflanzensaft kann im Zusammenspiel mit Sonnenlicht schwere Verätzungen hervorrufen! Jedes Vorkommen in Fürth wurde von April bis September mehrfach im Turnus von vier bis sechs Wochen aufgesucht, um zu verhindern dass die Pflanzen zum Blühen kommen und ihre Samen ausstreuen. Bis die Bestände endgültig ausgerottet sind, wird es noch einige Jahre dauern. Der Landschaftspflegeverband sucht für diese Arbeiten übrigens noch freiwillige Helfer, die im nächsten Jahr (gegen Bezahlung) mit anpacken möchten!

Der Riesenbärenklau breitet sich immer stärker aus. Nicht nur für den Stadtbereich Fürth ist der Landschaftspflegeverband auf der Suche nach Helfern. Auch im Landkreis Weißenburg-Gunzenhausen ist der Neophyt immer häufiger anzutreffen und muss bekämpft werden.

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