Helden packen mit an

Zusammen mit dem Kreisjugendring und der Aktion Helden 2.0 wurden viele Arbeiten am Hahnenkamm-Erlebnispfad abgeschlossen. Insgesamt waren 25 Jugendliche zwischen 12 und 18 Jahren am Hahnenkamm im Einsatz. Bei der Aktion Helden 2.0 konnten sich Einrichtungen oder Gemeinden beim Kreisjugendring Weißenburg-Gunzenhausen anmelden, die ein soziales oder ökologisches Projekt haben, bei dem sie bei der Umsetzung Unterstützung brauchen. Auf der anderen Seite konnten sich Jugendgruppen beim Kreisjugendring melden, welche gerne einen Tag Projekte unterstützen möchten. Heidenheims Bürgermeisterin Susanne Feller hat gleich den Aufbau des Hahnenkamm-Erlebnispfads angemeldet und der Kreisjugendring hat das Projekt dem Jugendrat Treuchtlingen und der Jugendfeuerwehr Schambach übertragen. Zusammen mit dem Landschaftspflegeverband und dem Bauhof ging es los. Es wurden Infotafeln gebohrt, ausgetauscht, Wegweiser aufgehängt, der Barfußpfad erneuert oder auch das Orientalische Zackenschötchen ausgestochen. Die Jugendlichen waren voller Freude und Energie dabei und zeigten sich begeistert über ihre Ergebnisse. Gegen Mittag kam auch Landrat und Schirmherr der Helden2.0 Gerhard Wägemann zu Besuch und dankte den jungen Leuten für ihren Einsatz. Nach einem kräftigenden Mittagessen im Schullandheim Heidenheim ging es noch einmal ans Werk bis um 15 Uhr der letzte Nagel eingeschlagen und der letzte Stein im Barfußpfad ergänzt war. 

Der Hahnenkamm-Erlebnispfad ist ein 4 km langer Rundweg, welcher an 14 Stationen die Besonderheiten des Hahnenkamms interaktiv erklärt. Dabei werden neben Schäferei und Trockenrasen auch Streuobstwiesen, Hecken, Vögel und Wälder thematisiert. Die Besucher sollen für die Naturschönheit am Hahnenkamm sensibilisiert werden und verdeutlicht werden, das die Biotope unweigerlich miteinander verknüpft sind. Der Pfad bricht damit die Landschaftspflegeaufgaben des BayernNetzNatur-Projektes Biotopverbund Hahnenkamm auf die kleine Ebene herunter und erklärt dessen Inhalte Kindern und Jugendliche. Durch das angrenzende Schullandheim wird der Pfad rege genutzt und ist zudem weit über die Gemeindegrenzen hinaus bekannt und beliebt.

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